Mittelstand 4.0 – Digitalisierung vernünftig im Unternehmen einführen

22. März 2017Innotemis News

„Jedes Unternehmen muß sich der Wirkung der Digitalisierung stellen, denn es birgt große Gefahren, auf bislang erfolgreiche, gleichwohl aber wenig innovative Konzepte zu setzen.“

Dies war das Kernstatement von Professor Scheer im Rahmen des Saarbrücker Manifestes vom November 2016. Klar ist, daß kaum ein Unternehmen den Anforderungen des Megatrends Digitalisierung entgehen kann. Auch bisher erfolgreiche Unternehmen nicht. Entscheidend ist, ob die guten Zeiten genutzt werden, um rechtzeitig in Richtung Digitalisierung umzusteuern – oder ob man abwartet, bis der Druck im Kessel so weit angestiegen ist, daß man nicht umhin kommt, Digitalisierung ernst zu nehmen. Ob es dann aber nicht zu spät ist? Dabei kann Digitalisierung helfen, auf der einen Seite Kosten zu sparen und/oder auf der anderen Seite mit einfach zu entwickelnden neuen Use Cases neue Umsatzquellen zu erschließen. In beiden Fällen kann die Wertschöpfung des Unternehmens erhöht werden und dadurch Freiheitsgrade zur Entwicklung von Innovationen in Form von neuen Produkten, Dienstleistungen, Verfahren und Prozessen  erschlossen werden.

Beispiel: Durch innovative Digitalisierungstools kann das tägliche Suchen nach Informationen, Daten, Dokumenten (Angebot, Aufträge, Belege, Lastenhefte etc.) massiv reduziert werden. Von allen Mitarbeitern auf allen Ebenen. Wenn man also findet und nicht aufwendig und oft vergeblich nach diesen Daten sucht, kann laut einer idc-Studie bis zu 13% der Arbeitszeit aller Mitarbeiter eingespart werden! Das sind in vielen Fällen mehrere tausend Euro pro Mitarbeiter und Jahr.